Schwerpunkte der Ostseezusammenarbeit
Umwelt & Energie
Umwelt und Energie
Die Ostsee als funktionierendes Ökosystem ist Lebensraum für Pflanzen und Tiere, aber auch wirtschaftliche Ressource für die Fischerei, den maritimen und Küstentourismus und die Offshore-Windenergie. Eutrophierung, anwachsender Meeresmüll oder auch Schadstoffeinträge durch zum Beispiel neu als Problem erkannte Schadstoffe wie Pharmazeutika oder durch Schiffsemissionen und Schiffsabwässer stellen Mecklenburg-Vorpommern und seine Partner im Ostseeraum vor große Herausforderungen. Die Erreichung und Erhaltung ihres guten Zustandes ist weiterhin eine immense Herausforderung und von enormer Bedeutung. Die Landesregierung setzt sich auch weiterhin für dieses Ziel ein.
Gleichzeitig spielt der Ostseeraum aber auch eine zunehmende Rolle bei der Entwicklung der Offshore-Energie. Die Nutzung der Potentiale der Windenergie auf See wird durch das Land Mecklenburg-Vorpommern intensiv weiter vorangetrieben. Bis zum Jahr 2025 soll entsprechend der Zielsetzung der Energiepolitischen Konzeption Mecklenburg-Vorpommerns von 2015 die installierte Offshore-Windenergieleistung auf 1,83 Gigawatt steigen. Von erheblicher Bedeutung für die Erreichung der Ausbauziele ist die für die Übertragung und Verteilung des erzeugten Stroms erforderliche Netzanbindung der Offshore-Windparks. Eine bessere Vernetzung und Koordinierung im Ostseeraum ermöglicht eine optimierte Integration des steigenden Anteils erneuerbarer Energien in den Strommix und stärkt die Versorgungssicherheit. Zusätzlich zur Windenergie kann (erneuerbare) Energie auch aus Biomasse, Geothermie, Solar- und Wasserkraft gewonnen werden.
Aktivitäten
- APRIORA Verbesserte Risikobewertung für strategisches Wassermanagement zur Reduzierung von Mikroschadstoffemissionen im Ostseeraum
- AquaLoop Etablierung des Konzeptes der Kreislaufwirtschaft in der Aquakultur im Bereich der südlichen Ostsee
-
BalticGrow
Implementierung innovativer Lösungen zur thermischen Energiespeicherung
- BALTIPLAST Das Projekt BALTIPLAST zielt darauf ab, den Plastikverbrauch und -verschmutzung in der Ostseeregion zu reduzieren.
-
BALTWRECK
Bekämpfung verschiedener gefährlicher Stoffe, die aus Wracks austreten, zur Verbesserung von Sicherheit und Wassequalität
- BePacMan Erarbeitung von innovativen und zukunftsfähigen Geschäftsmodellen zur Verlängerung der Lebensdauer von Papierverpackungen
- BES Umwandlung der Fernwärmesysteme im südlichen Ostseeraum
- BioBoosters Kreislaufwirtschaft und grünes Wirtschaften in ländlichen Gebieten ermöglichen
- BIOSOLFarm Entwicklung von Konzepten für ein zukunftsfähiges Energiemanagement auf landwirtschaftlichen Betrieben
- BOWE2H Das Projekt BOWE2H soll die transnationale Zusammenarbeit bei Offshore-Windenergie und Wasserstoffproduktion im Ostseeraum stärken.
- BREC Das Projekt stellt sich den Herausforderungen, die mit dem Übergang von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft verbunden sind.
- BSC Reduzierung von Emissionen und Umweltverschmutzungen in Häfen und entlang maritimer Transportketten
- Circular South Baltic Förderung eines grünen Wandels im Bausektor, der sowohl der Umwelt als auch der regionalen Wettbewerbsfähigkeit zugutekommt
- COP Ziel ist die Verbesserung der Identifizierung, der Sammlung, des Recyclings und der Wiederverwendung von Kunststoffabfällen in Flüssen
- DecarbonDHS Dekarbonisierung von Fernwärmesystemen im südlichen Ostseeraum
- DeCointer Implementierung blauer erneuerbarer Energien und die Bereitstellung grüner Kraftstoffe im maritimen Sektor
- DigiTechPort2030 Das Gesamtziel des Projektes ist die Verbesserung des Wissens über die Kapazitäten Kleiner und Mittelständischer Häfen im südlichen Ostseeraum
- DIVERSE_GENE_WATCH Transnationales Monitoring zur Frühwarnung vor genetischem Verlust und zur Stärkung resilienter Waldwirtschaft
- Ecomarinas Unterstützung der Yachthafenbetreiber bei der Entscheidung nötiger Investitionen für besseres Wasser- und Abwassermanagement
- ECONUT Förderung der Bioökonomie, nachhaltiges Nährstoffrecycling und Steigerung der Biodiversität durch Treibselnutzung
- Energy Circle Lösungen für den Übergang zur zirkulären Energieunabhängigkeit
- FutureBalticBauhaus Aufzeigen von Einsparungsmöglichkeiten von CO2 Emissionen im Bausektor durch die Weiterverwendung von Bauteilen und Bauteilen
- GreenIndustrialAreas Entwicklung eines transnationalen Zertifizierungsstandards und eines Werkzeugkastens zur Förderung der Energiewende in Gewerbe- und Industriegebieten
- HyTruck Planerische und konzeptionelle Entwicklung eines transnationalen Wasserstofftankstellennetzes für den Schwerlasttransport
- IMPETUS Schaffung eines regionalen Ökosystems aus Gemeinschaften und kleinen Unternehmen für die Entwicklung und Vermarktung hocheffizienter Windturbinen
- KISMET Unterstützung der Behörden und Wirtschaftsförderungen bei der Schaffung günstiger Bedingungen für Lebensmittelhersteller und Verbraucher
- LoCaGas Untersuchung von Technologien zur Nutzung kalorienarmer Gase mit niedrigem Methangehalt für die Stromerzeugung und Methanreduzierung
- NURSECOAST-II Verringerung des saisonalen Anstiegs von Abwässern und Nährstoffeinträgen in küstennahen Tourismusgebieten der Ostsee
- PortSHAZ Identifizierung von hafeninternen Optimierungspotenzialen
- Supported by Nature Verständnis für naturbasierte Lösungen und deren Einfluss auf die Umweltbedingungen in der Ostsee zu verbessern
- TETRAS Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit entlegener Regionen in der südlichen Ostsee durch die Zusammenarbeit von Unternehmen
-
WAW
Entwicklung und Umsetzung innovativer Technologien zur Energieerzeugung auf Abfallbasis
Innovativer Wirtschaftsraum
Innovation und Forschung
Der Ostseeraum ist ein äußerst dynamischer und innovativer Wirtschaftsraum. Mit Schweden, Finnland und Dänemark sind neben Deutschland gleich drei Ostseeanrainerstaaten unter den Top 10 des Global Innovation Index 2018. Die Ostseekooperation bietet Akteuren aus Mecklenburg-Vorpommern daher Zugang zu innovativen und wettbewerbsfähigen Partnern. Die Grundlage für die Zusammenarbeit in Forschungs- und Innovationsprojekten/ -netzwerken ist hierbei oftmals die Regionale Innovationsstrategie 2020, die für den Zeitraum ab 2021 in naher Zukunft zu überarbeiten sein wird.
Ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt ist die projektbezogene Zusammenarbeit, in der Regel gefördert durch EU-Programme. Von zentraler Bedeutung ist hierbei das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizont 2020. Zielgruppen von Horizont 2020 sind wissenschaftliche Institutionen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Zahlreiche Hochschulen und Wirtschaftsfördergesellschaften aus dem Land nutzen auch die Programme der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit oder INTERREG für ihre Zwecke. Aus Landessicht sind die beiden Programme mit der stärksten Ausrichtung auf die Ostseekooperation das Baltic Sea Region Programme und das South Baltic Programme.
Aktivitäten
- AMBER Verbesserung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum
- AquaLoop Etablierung des Konzeptes der Kreislaufwirtschaft in der Aquakultur im Bereich der südlichen Ostsee
- BioBoosters Kreislaufwirtschaft und grünes Wirtschaften in ländlichen Gebieten ermöglichen
- BREC Das Projekt stellt sich den Herausforderungen, die mit dem Übergang von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft verbunden sind.
- CAIDX Das Projekt verfolgt das Ziel, die Einführung von KI-basierten und datengesteuerten Diagnosewerkzeugen im Gesundheitswesen zu verbessern.
- CONSIDERATION Tool zur Erstellung individueller Digitalisierungsstrategien für KMU
- COP Ziel ist die Verbesserung der Identifizierung, der Sammlung, des Recyclings und der Wiederverwendung von Kunststoffabfällen in Flüssen
- DigiTechPort2030 Das Gesamtziel des Projektes ist die Verbesserung des Wissens über die Kapazitäten Kleiner und Mittelständischer Häfen im südlichen Ostseeraum
- DIVERSE_GENE_WATCH Transnationales Monitoring zur Frühwarnung vor genetischem Verlust und zur Stärkung resilienter Waldwirtschaft
- Ecomarinas Unterstützung der Yachthafenbetreiber bei der Entscheidung nötiger Investitionen für besseres Wasser- und Abwassermanagement
- ECONUT Förderung der Bioökonomie, nachhaltiges Nährstoffrecycling und Steigerung der Biodiversität durch Treibselnutzung
- eRural resilience Zurverfügungstellung ganzheitlicher Lösungen zur Unterstützung von E-Bio-Unternehmen in ländlichen Gebieten
- ORMOBASS Implementierung von Kernfunktionalitäten für das Navigationssystem R-Mode und GNSS Störungsmonitoring im maritimen Kontext
- PPI4Cities Unterstützung für Städte zur Umsetzung einer innovativen öffentlichen Beschaffung durch die Nutzung von KI und Gamification
- SMEBEYOND Unterstützung von KMU im südlichen Ostseeraum bei der internationalen Expansion
- T.A.B Das Projekt verspricht eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit entlegener Regionen in der südlichen Ostsee
- TETRAS Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit entlegener Regionen in der südlichen Ostsee durch die Zusammenarbeit von Unternehmen
Maritime Wirtschaft
Unter dem Begriff „Blaue Wirtschaft“ werden alle Wirtschaftssektoren verstanden, die direkt oder indirekt mit dem Meer verbunden sind. Hierzu werden im Allgemeinen die traditionellen Sektoren wie die Schifffahrt, der Schiffbau und die Schiffsausrüstung, die Fischerei, die Offshore Industrie (Öl- und Gasförderung) sowie der Küsten- und Kreuzfahrttourismus gezählt. Erfasst werden hierunter zudem die Wachstumssektoren Offshore Windenergie, Meeresbodenbergbau, marine Biotechnologie und Aquakultur. Auf der Grundlage ihrer 2014 verabschiedeten Agenda für nachhaltiges Wachstum blaues Wachstum in der Ostseeregion untersuchte die Europäische Kommission 2016/2017 die Potentiale der Sektoren für die Region. Neben den traditionellen Sektoren Schiffbau und Küsten- und Kreuzfahrttourismus wurden hierbei auch die Bereiche der Blauen Bioökonomie inklusive der marinen Biotechnologie und der Aquakultur hervorgehoben. Fördermöglichkeiten für die Umsetzung der Strategie bietet unter anderem das EU-Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020, worin das Blaue Wachstum einen der Schwerpunkte bildet. Die Regionale Innovationsstrategie 2020 für Mecklenburg-Vorpommern (RIS) deckt auch die Entwicklung der Meerestechnologien ab. Darüber hinaus unterstützt die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern auch Aktivitäten der Netzwerk- und Projektarbeit von Akteuren aus dem Land in der Ostseeregion.
Die maritime Industrie in Mecklenburg-Vorpommern hat sich in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt, vor allem durch die Übernahme der Werften in Wismar, Warnemünde und Stralsund durch den malaysischen Konzern Genting Hong Kong Limited. Den Schiffbau ergänzen maritime Zulieferer und Dienstleister, die sich auf die Entwicklung und Produktion innovativer Systemlösungen konzentrieren. Die Produkte umfassen nicht nur Komponenten für das Finalprodukt Schiff, sondern auch maritime Anlagen und Systeme für die Hafenwirtschaft und -logistik, die maritime Umwelt- und Sicherheitstechnik sowie die Offshore-Technik und weitere Bereiche der Meerestechnik.
Aktivitäten
- AquaLoop Etablierung des Konzeptes der Kreislaufwirtschaft in der Aquakultur im Bereich der südlichen Ostsee
- BSC Reduzierung von Emissionen und Umweltverschmutzungen in Häfen und entlang maritimer Transportketten
- COP Ziel ist die Verbesserung der Identifizierung, der Sammlung, des Recyclings und der Wiederverwendung von Kunststoffabfällen in Flüssen
- DigiTechPort2030 Das Gesamtziel des Projektes ist die Verbesserung des Wissens über die Kapazitäten Kleiner und Mittelständischer Häfen im südlichen Ostseeraum
- ORMOBASS Implementierung von Kernfunktionalitäten für das Navigationssystem R-Mode und GNSS Störungsmonitoring im maritimen Kontext
- TETRAS Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit entlegener Regionen in der südlichen Ostsee durch die Zusammenarbeit von Unternehmen
Sicherheit an Land und auf See
Sicherheit an Land
Die Gewährleistung der Inneren Sicherheit als Voraussetzung für offene Grenzen in der Europäischen Union ist ein zentrales Anliegen des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Aus diesem Grund kooperiert die Landesregierung auch in Sicherheitsfragen auf verschiedenen Ebenen mit den Nachbarn im Ostseeraum. Die beträchtliche Landgrenze zu Polen verbindet uns besonders mit dem Nachbarn im Osten und hat zahlreiche Kooperationen mit den polnischen Sicherheitsbehörden hervorgebracht. Als Transitland, von dem Fährverbindungen in den Ostseeraum ausgehen, ist Mecklenburg-Vorpommern zudem Partner bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität.
Sicherheit auf See
Die maritime Sicherheit ist für Mecklenburg-Vorpommern von großer Bedeutung. Als eines der am stärksten frequentierten Meere der Welt, ist die Ostsee für seine Anrainerregionen eine wichtige Lebensader. Die Schifffahrt eröffnet Wege für Importe und Exporte als Basis für den Binnenhandel, ebenso wie für den Personenverkehr und den Kreuzfahrttourismus. Im Falle einer maritimen Notlage vor den Küsten unseres Landes müssen daher in enger Abstimmung zwischen Bundes- und Landesebene sowie mit den an die Ostsee angrenzenden Nachbarn schnelle und wirksame Maßnahmen ergriffen werden. Um dies zu gewährleisten arbeitet Mecklenburg-Vorpommern eng mit unseren Nachbarn im Ostseeraum zusammen.
Begegnungen und Mobilität
Tourismus und Kultur
Die Entwicklung der Makroregion „Ostsee“ ist Kern der EU-Ostseestrategie, die drei Hauptziele definiert: die Ostsee schützen, die Regionen verbinden und das Wachstum stärken. Letzterem ist der Politikbereich „Tourismus“, dessen Koordination beim Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern liegt, zuzuordnen. Aus dieser Verantwortung heraus ist das Land maßgeblich an der touristischen Entwicklung des Ostseeraumes beteiligt und kann mittlerweile auf ein internationales Netzwerk und erfolgreiche Kooperationen in diesem Bereich verweisen.
Die Kooperationen Mecklenburg-Vorpommerns mit den Ostseeanrainerstaaten im kulturellen Bereich sind sehr vielschichtig und reichen von Künstleraustauschen über Musik- und Kulturfestivals bis hin zu INTERREG Projekten. Die Landkreise und Kommunen Mecklenburg-Vorpommerns pflegen intensive Kontakte zu ihren Partnerstädten und -gemeinden im Ostseeraum. Jugendbegegnungen, beispielsweise über Schulaustausche, kulturelle Veranstaltungen (zum Beispiel Nordischer Klang, Usedomer Musikfestival), Sportveranstaltungen (Baltic Sea Youth Games) sowie gegenseitige Besuche zu Stadtjubiläen, stehen bei den städtepartnerschaftlichen Beziehungen und grenzüberschreitenden Austauschen im Vordergrund.
Aktivitäten
-
AIMused
Entwicklung innovativer Lösungen zur Verbesserung der Zugänglichkeit und Inklusivität von Museen für Menschen mit Behinderungen
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Back2Woods
Förderung des nachhaltigen Erholungstourismus im südlichen Ostseeraum durch Wälder als Ort für aktiven Outdoor-Tourismus und geistige Heilung
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Baltic Manors ROUTE
Aufbau einer "Europäischen Route der Baltischen Gutshäuser
- BASCIL Innovative Lösungen für die ländliche Lebensmittelproduktion zur Diversifizierung in nachhaltige kulinarische Tourismusdienstleistungen
- BBU Unterstützung KMU bei der Verbesserung fahrradfreundlicher Dienstleistungen und der Entwicklung des Radtourismus entlang der EuroVelo 10
- BEACH-SOS Kapazitätsaufbau und Kooperationen von touristisch genutzten Stränden zur Anpassung an den Klimawandel
-
Horse tourism for everyone
Schaffung und Förderung innovativer Angebote, die den Reitsport einem breiteren Besucher- und Einwohnerkreis ganzjährig zugänglich machen
- N-B-Well Schaffung einer Straße für naturbasierten Tourismus und entsprechender Routen
- SB MANTA Entwicklung von verantwortungsvollen Reiseangeboten, zum Erhalt und Schutz natürlicher Ressourcen, von wildlebenden Organismen und Ökosystemen
- STRIVE Stärkung der Nachhaltigkeit des Tourismus in der südlichen Ostseeregion
- T.A.B Das Projekt verspricht eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit entlegener Regionen in der südlichen Ostsee
Bildung und Jugend
Die Vermittlung interkultureller Erfahrungen bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften in Mecklenburg-Vorpommern wird durch landesgeförderte Schüleraustausche und das Programm ERASMUS+ mit einer Laufzeit von 2014 bis 2021 verwirklicht. Ergänzend zu der Förderung über ERASMUS+ werden Schüleraustausche vonseiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Die Anrainerstaaten betreffend sind allerdings nur Polen und die baltischen Staaten Zielländer.
Die nachbarschaftlichen Beziehungen zu Polen haben sich vor allem in der Metropolregion Stettin gut entwickelt. Das liegt sicherlich auch an den Städtepartnerschaften zu Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern. Die deutsch-polnische Bildungszusammenarbeit leistet zu dieser Entwicklung einen wesentlichen Beitrag und wird deshalb intensiv fortgeführt. Der Spracherwerb, insbesondere an der deutsch-polnischen Grenze, ist Grundvoraussetzung für den Austausch mit den Nachbarn. Die Landesregierung setzt sich für den weiteren Abbau von Sprachbarrieren ein. Die vielfältigen und wichtigen Beziehungen in den Bereichen Kunst, Kultur, aber auch der politischen Bildung müssen mit Polen, Skandinavien und auch den baltischen Staaten in Zukunft aufrechterhalten und belebt werden.
Aktivitäten
- BREC Das Projekt stellt sich den Herausforderungen, die mit dem Übergang von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft verbunden sind.
- D-EFFECT Stärkung der Gemeindeorganisationen zur Zusammenarbeit mit der lokalen öffentlichen Verwaltung im südlichen Ostseeraum
- FASD Verringerung der pränatalen Alkoholexposition und Unterstützung betroffener Familien im südlichen Ostseeraum
- SCONE Verbesserung der Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern hinsichtlich grenzüberschreitender Zusammenarbeit in Nachhaltigkeitsfragen
- Supported by Nature Verständnis für naturbasierte Lösungen und deren Einfluss auf die Umweltbedingungen in der Ostsee zu verbessern
Verkehr und Digitalisierung
Die Ostsee ist Verkehrsraum und Drehscheibe für die Hafenwirtschaft, die Logistikbranche und wichtiger Standortfaktor für das Land, etwa für Produktionsbetriebe „an der Kaikante“. Der Seeverkehr mit den Ostseeanrainerstaaten einschließlich Norwegen ist traditionell Haupttätigkeitsfeld für die heimischen Häfen und angeschlossenen Logistikunternehmen. Deshalb ist es das Ziel, die Attraktivität und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Hafen- und Logistikwirtschaft durch infrastrukturelle Investitionen und Vermarktungsmaßnahmen im In- und Ausland zu sichern und auszubauen.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern setzt sich auch weiterhin für den bedarfsgerechten Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen einschließlich der planerischen Sicherung geeigneter Entwicklungsflächen ein, um künftige Kapazitätsengpässe zu verhindern und den steigenden Anforderungen für branchenaffine Ansiedlungen gerecht zu werden. Im Rahmen der INTERREG-Programme der EU werden relevante Projekte mit Beteiligung von Unternehmen, Verbänden und Vereinen aus dem Land zur Verbesserung und Förderung des grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehrs durch das Land intensiv begleitet.
Ein entscheidender Baustein auf dem Weg in die digitale Gesellschaft ist der flächendeckende Breitbandausbau. Ziel der Landesregierung ist es, die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern – ergänzend zum flächendeckenden Breitbandausbau - auf dem Weg in die Digitalisierung zu begleiten, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Dies wird mit konkreten Förderprogrammen begleitet, die Unternehmen mit einer Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern unter anderem bei Investitionen, bei der Qualifizierung von Mitarbeitenden, bei der Fachkräftesicherung, im Bereich Forschung und Entwicklung oder durch eine Beteiligung unterstützen. Komplementär sollen die Möglichkeiten des Erfahrungsaustausches und der Entwicklung von Kooperationen mit Akteuren (Unternehmen, Start-ups und Wissenschaftseinrichtungen) aus dem Ostseeraum im Bereich Digitalisierung genutzt werden.
Aktivitäten
- BBU Unterstützung KMU bei der Verbesserung fahrradfreundlicher Dienstleistungen und der Entwicklung des Radtourismus entlang der EuroVelo 10
- BSC Reduzierung von Emissionen und Umweltverschmutzungen in Häfen und entlang maritimer Transportketten
- CONSIDERATION Tool zur Erstellung individueller Digitalisierungsstrategien für KMU
- ECONUT Förderung der Bioökonomie, nachhaltiges Nährstoffrecycling und Steigerung der Biodiversität durch Treibselnutzung
- eRural resilience Zurverfügungstellung ganzheitlicher Lösungen zur Unterstützung von E-Bio-Unternehmen in ländlichen Gebieten
- HyTruck Planerische und konzeptionelle Entwicklung eines transnationalen Wasserstofftankstellennetzes für den Schwerlasttransport
- INCONE60 Green Förderung von grünen Technologien und Praktiken in kleinen Seehäfen
-
MariEx
Verwandlung der kleineren Häfen in inklusive "maritime Erlebnispunkte"
- ORMOBASS Implementierung von Kernfunktionalitäten für das Navigationssystem R-Mode und GNSS Störungsmonitoring im maritimen Kontext
- PPI4Cities Unterstützung für Städte zur Umsetzung einer innovativen öffentlichen Beschaffung durch die Nutzung von KI und Gamification
-
SBEES
Entwicklung von Assistenzdiensten zur Entwicklung und Planung des Ausbaus der Ladeinfrastruktur der Elektrofahrzeuge
- SUMPs for BSR Unterstützung der Städte bei einer nachhaltigen urbanen Mobilitätsplanung
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